| Arabische Kalifendynastie; ihr Ursprung wird auf Abbas, den Onkel Mohammeds zurückgeführt
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Aiwan |
(auch Iwan, Liwan) - geöffnete überwölbte Halle zum Hof des altarabischen Hauses
-> Taschkent - Architektur bis 1966 |
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Arabeske |
sind komplizierte, phantasievolle Flächendekoren aus rhythmisch sich wiederholenden Ranken, ein Netzwerk sich überschneidender Blüten und Blätter, spiralig sich einrollend, mit Knoten und Schlingen usw. Menschliche Figuren werden nicht eingefügt, sie kommen in den Grotesken vor. -> Ornament - Die Arabeske |
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Architrav |
gerader Balken aus Holz oder (meistens) aus Stein, der darüberliegende Bauteile trägt und selbst auf Säulen, Pfeilern und Bogenstellungen ruht. | ||||
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Ark |
Bezeichnung für einen etwa vier Hektar großen, 16-20 m hohen und künstlich aufgeschütteten Hügel, auf dem die Zitadellen errichtet wurden;
-> Architekturgeschichte Zentralasiens - Islamische Architektur |
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Aschgabat |
-> Hauptstadt von Turkmenistan | ||||
| wörtlich: Hauptstadt; -> Hauptstadt von Kasachstan |
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Baghs |
privater timuridischer Garten |
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Bauornament |
Allgemein jedes Schmuck- oder Zierglied (Ornament) im Bereich der Baukunst. Man unterscheidet zwei Gruppen: in Bauornament, das ausschließlich oder überwiegend an der Außenarchitektur vorkommt, bzw. sich dort entwickelt hat (z.B. Maßwerk).
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| -> Hauptstadt von Kirgistan |
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Chandigarh |
wörtlich: "Burg der Göttin der Kraft"; Hauptstadt der Provinz Punjab in Indien |
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| Einzahl Chitta; zur Besiedlung zugeteilte Standplätze für die Sippe
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Dekoration |
Dekoration (v. lat. decorate: schmücken), die Anwendung von Ornament auf einem Ornamentsträger (Bau, Bild), die Gesamtheit der "Ausschmückung" von Bauwerken, besonders von Innenräumen, im Gegensatz zum Ornament, das als einzelnes Schmuckmotiv nur ein Teil der Dekoration ist. |
| genannt Sher-e-Bangla Nagar; Hauptstadt von Bangladesh |
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Fayance |
bemalte, vorgebrannte Tonware; die Farben verschmelzen zu einem glänzenden Überzug bei einem zweiten Brand mit 1100°C |
| = Weg, Straße -> Typologie der orientalischen Stadt - Strassen und Wege |
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Ghandarakunst - Gandarakunst |
auf griechische und/oder römische Einflüsse zurückgehende Stilrichtung in der Region von Gandara (Nordwestpakistan) im 2.-5.Jh., eine frühe Schule buddhistischer Bildhauerei
-> Architekturgeschichte Zentralasiens - Vorislamische Zeit |
| waagerecht aus der Mauer hervortretender Streifen, der die horizontale Struktur (Geschosse) eines Baues gegeneinander absetzt und die Wand gliedert |
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Hadsch |
mindestens einmalige Wallfahrt nach Mekka im Leben eines Muslims |
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Hammam |
= Badehaus -> Typologie der orientalischen Stadt- Quartier |
| arabaisch-türkisch: "das Verbotene"; Teil eines islamischen Hauses, in dem nur Frauen und Kinder wohnen; streng getrennt von anderen Räumen |
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Intarsien |
Einlegearbeit im Möbelbau. Andersfarbige Hölzer, Elfenbein, Schildpatt, Perlmutt oder Metall etc. werden in Form von figürlichen Mustern oder Ornamenten in kunstvoller Technik in das Holz eingelegt. |
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Islam |
wörtlich: "Ergebung in den Willen Gottes"; die von dem arabischen Propheten Mohammed zwischen 610 - 632 in Mekka und Medina gestiftete monotheistische Religion; 15.06.622 - Gründung des Islam; der Tag der Hedschra, der Auswanderung nach Yathrib-Medina. Dieser Tag ist auch der Beginn der islamischen Zeitrechnung. -> Typologie der orientalischen Stadt - Lehre des Islam |
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| (auch Aiwan, Liwan) - geöffnete überwölbte Halle zum Hof des altarabischen Hauses
-> Taschkent - Architektur bis 1966 |
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zeltähnliche Behausung, die traditionell bei den mongolischen Nomaden aber auch von anderen asiatischen Nomadenvölkern verwendet wird
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Kaaba |
(arabisch "Würfel") ist das zentrale Heiligtum des Islam. Es ist ein ca. 12 m x 10 m x 15 m großes Gebäude und befindet sich in der großen Moschee in Mekka. Für Gläubige ist die Kaaba das Beit Allah ("Haus Gottes").
-> Typologie der orientalischen Stadt - Kaaba |
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Kalligraphie |
= Schönschreibkunst; Ausdrucksform der bildenden Kunst im Islam -> Ornament - Kalligraphie |
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Karawane |
(pers. kervan für Geschäftsschutz) sind große Reisegesellschaften, die bis ins 20. Jahrhundert insbesondere auf den seit Jahrhunderten betriebenen Karawanenwegen Vorder- und Mittelasiens sowie Nordafrikas unterwegs waren. Solche Gesellschaften konnten 1000 und mehr Kamele mit sich führen. |
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Karawanserei |
das dem Persischen entlehnte türkische Wort "kervansaray", wörtlich: Karawanenpalast, hat mit geringen Abwandlungen in die meisten modernen Sprachen Eingang gefunden. Es bezeichnet ein Rasthaus für Reisende, vorzugsweise Kaufleute, die mit ihren Karawanen im Schutze der Herbergsmauern die Nacht verbrachten und Kraft für die Anstrengungen des kommenden Tages schöpften. -> Anforderungen einer neuen islamischen Gesellschaft |
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Kasbas |
Vorläufer städtischer Anlagen -> Typologie der orientalischen Stadt - Kasbas |
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Kirgisen |
turk-mongolisches Volk in Zentralasien, ursprünglich Hirtennomaden, heute zumeist Ackerbauern |
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Koran |
(arab. Qur'an "Rezitation") ist die Heilige Schrift der Muslime. Nach islamischen Glauben ist er die Offenbarung Allahs. Der Koran besteht aus 114 in Reimprosa verfassten Suren, die nach ihrem Entstehungsort in mekkanische und medinensische unterteilt werden. Die Suren bestehen aus einer unterschiedlichen Anzahl an Versen (ayat). |
| die äußere Form hat mit der inneren Funktion nichts gemeinsam |
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Magistrale |
wurde genutzt, um die Städte zu inszenieren, Militärparaden abzuhalten o.ä.
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Mandala |
heißt übersetzt Kreis und stellt im Buddhismus ein kosmologisches Diagramm dar | ||||
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Maqsura |
= Fürstenloge | ||||
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Maristan |
= Hospital | ||||
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Mausoleum |
monumentaler Grabbau Der Begriff wurde durch das Grabmal von König Mausolos II. zu Halikarnassos in Kleinasien geprägt |
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Medrese |
Oder Madrash; arab. Madrasa = "der Ort, an dem man liest und studiert" Alte islamische Hochschulen; hier werden Schüler in islamischem Recht, Religionsgeschichte und im Koran unterwiesen; Es wird vermutet, dass die frühesten Medresen im 11. Jh. von den Seljuken im Iran gebaut wurden und das ihre Form entweder von den zeitgenössischen hausgrundrissen oder den buddhistischen Lehrstrukturen, welche Vieharas genannt werden kommt, welche in Zentalasien überlebt haben.
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Microrayon |
sehr junge Siedlung | ||||
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Mihrab |
Gebetsnische -> Einzelelemente und Ornamente |
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Minarett |
schlanker Turm einer Moschee (der Muezzin ruft fünf Mal täglich zum Gebet auf)
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Mosaik |
eine schon im Altertum bekannte Kunsttechnik, bei der durch Zusammenfügen von verschiedenfarbigen und/oder verschieden geformten Teilen (Stein- oder Glasstücke, auch Teile von Papier oder textilen Stoffen) Muster oder Bilder entstehen. Die Mosaikkunst wurde vor allem im Byzantinischen Reich betrieben. | ||||
| islamisches Gotteshaus, das ein Zentrum des religiösen und politischen Lebens der Muslime darstellt -> Architekturgeschichte Zentralasiens - Islamische Architektur |
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| Vorform des Hofhauses -> Typologie der orientalischen Stadt - Das Haus |
| lat. ornare: ordnen, rüsten, schmücken, das einzelne Motiv einer Verzierung. sowie seine Teile optisch gegeneinander abzusetzen. Das Ornament ist eine Urform künstlerischen Ausdrucks, doch ist die Fähigkeit, Ornamente zu erfinden, in manchen Epochen schwächer. -> Das Ornament in der islamischen Architektur |
| nach Mekka gerichteten Seite -> Einzelelemente und Ornamente |
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| Freier, geräumiger Platz vor der Zitadelle. Diente in der Zeit der Samaniden oft als Marktplatz, sowie als Parade- und Richtplatz. -> Architekturgeschichte Zentralasiens - Islamische Architektur |
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Sabil |
= Brunnenhäuser | ||||
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Sassaniden |
Name der letzten altpersischen Dynastie, die von 224 bis 642 über Persien regierte
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Scharia |
islamisches Gesetz; bindend für jeden gläubigen Muslim | ||||
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Schiiten |
neben den Sunniten die kleinere der beiden Hauptgruppen des Islam, die etwa ein Zehntel aller Muslime ausmacht | ||||
Seldschuken |
türkisches Herrschergeschlecht im 11. und 12. Jahrhundert -> Typologie der orientalischen Stadt - Geschichte |
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Stalaktiten |
Nischenartig ausgehöhlte, über Eck gestellte Prismen, die einen Übergang vom Viereck in das Achteck ergeben -> Typologie der orientalischen Stadt - Geschichte |
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Sufa |
mit Matten oder Teppichen belegtes Podest | ||||
| = Markt |
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Taschkent |
= steinerne Stadt; -> Taschkent - Hauptstadt von Usbekistan |
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Timuriden |
mongolische Dynastie (1370-1506) mit Sitz in Samarkand, Buchara und zeitweise Herat |
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Tselinograd |
russ. etwa: jungfräuliches Land; alter Name von Astana -> Astana - Hauptstadt von Kasachstan |
| turksprachiges Volk, das v.a. in Turkmenistan, Afghanistan, dem Iran, der Türkei, Syrien, dem Irak, Jordanien und Russland ansässig ist -> Aschgabat - Hauptstadt von Turkmenistan |
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Umma |
= die religiöse Gemeinschaft
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| Turkvolk in Usbekistan mit gemeinsamer Herkunft mit den Kasachen aus Sibirien um 1430 -> Taschkent - Hauptstadt von Usbekistan |
| (lat.) Vorraum, Eingangshalle bzw. Treppenhalle | |||||||
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Zentralasien |
zwischen dem Kaspischen Meer im Westen gelegenes Gebiet, dem Pamir im Osten, der Wasserscheide zwischen Aralsee und Irtysch im Norden und dem Kopet-Dagh und Hindukusch im Süden
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Zitadelle |
Befestigungsanlage innerhalb einer Stadt oder einer Festung -> Architekturgeschichte Zentralasiens - Islamische Architektur |
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Ziyadas |
Aussparungen im Häusergeflecht -> Ornament - Außen- und Innenraum |