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| Turkmenistan, Aschgabat Unabhängigkeitsplatz |
Architekturströmungen nach 1991
Die zentralasiatischen Staaten gehen auf unterschiedliche Weise mit ihrer sowjetischen Architekturgeschichte um.
Kirgistan bekennt sich klar zu ihrer sowjetischen Vergangenheit und präsentiert sich heute noch auf dem Hauptplatz von Bischkek mit der dominanten Lenin-Statue.
Dagegen schlagen Kasachstan und Usbekistan einen anderen politischen und architektonischen Weg ein. Im usbekischen Taschkent wird der Versuch gewagt eine neue islamische Formensprache für repräsentative Neubauten zu formulieren und Kasachstan plant mitten in der Steppe eine neue Regierungsstadt (Astana).
Turkmenistan löste sich bis dato nicht von einer totalitären Regimeführung. Daher prägen prunkvolle Gebäuden, dreispurigen Prachtalleen und eine Ansammlung von Luxushotels vor den Toren der Stadt das heutige Stadtbild.
Zusammenfassend liegt der Focus heutiger Bauwirtschaft in Zentralasien auf Funktionalität und Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes und weniger auf der kulturellen und sozialen Verantwortung gegenüber der Umwelt.
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