Koreanisches Kino

In den letzten Jahren konnte der koreanische Film einen großen Aufwärtstrend verzeichnen. Einen nicht unbedeutenden Anteil an dieser Entwicklung hatten Fans, die koreanischen Filmen den Vorzug vor Filmen aus Hollywood gaben. Besonders Kultfilme, die Ende der 90iger Jahre entstanden, erleben heute im koreanischen TV eindrucksvolle Comebacks. Der Vormarsch des koreanischen Kinos begann bereits in den in den 1980er Jahren. Nachdem das koreanische TV in den 1970ern den Durchbruch erreichte, gewannen nun auch koreanische Filmproduktionen begehrte Preise, die den Bekanntheitsgrad von Studios, Autoren und Darstellern beträchtlich steigerten.

Im Zuge dieser Entwicklung wurden immer mehr Kinos erbaut, die in den in den 1980er und 1990er Jahren wie Pilze aus dem Boden schossen. Namhafte Kinos aus dieser Zeit Eine sind zum Beispiel das "Seoul Kino“, das "Danseongsa" und das "Hollywood". Dies wirkte sich wiederum postitiv auf das koreanische TV aus, das durch Schauspieler und Regisseure wie Gwon-taek und Bae Yong-yeon eine neue Ära erreichte. Hallyu, wie die „Koreanische Welle“ bezeichnet wird, erlebte in dieser Zeit einen Aufschwung in der koreanischen Pop-Kultur. Positiv für die Entwicklung der koreanischen Medien wirkte sich der Aspekt aus, dass Korea zum Standort einer Reihe namhafter Filmfestspielen wurde. Bis heute findet alljährlich das bekannte Jeonju Filmfestival statt, das viel zur Bekanntheit der digitalen Filmkunst Koreas beitragen konnte.