Wohnungsbau
Nach behelfsmäßigen Baracken entstand 1927-32 eine kreisrunde Arbeitersiedlung als Teil des ersten Fünfjahresplans der kirgisischen SSR. Seit 1926 bis 1984 vergrößerte sich der Wohnraumfonds ums 29-fache durch enormen Bevölkerungsanstieg erzeugt durch die sowjetische Zwangsansiedlung mittels der Landreformen.
Von 1951-1984 erfuhr der sowjetische Wohnungsbaus eine Blütezeit mit der Schaffung von 4 Mio m² Wohnfläche.1964 ist Beginn der industriellen Wohnungsbauweise - das erste Großplattenhaus entsteht. Die Uliza Sowjetskaja wird schnell die sogenannte "Strasse der Neubauten", weitere Straßenzüge folgen. Bis zur Unabhängigkeit Bishkeks werden Wohnungsbauten in Großplattenbauweise erstellt.
Mit der Unabhängigkeit kam die Möglichkeit, Land zu besitzen - auch wenn sich dieses durch die geringen Löhne kaum realisieren lässt. Durch die soziale Aufspaltung der Gesellschaft entstanden am südlichen Stadtrand auch frei finanzierte Wohnviertel mit Wohnflächen bis zu 1.200 m², wie z.B. das sogenannte Zarendorf "Zarskoe selo", aber der private Wohnungsbau wird im ganzen noch auf sich warten lassen.
|
weiter |