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| kirgisisch staatliche Universität | |
Hauptstadtinszenierungen durch Regierungs-, Kultur- und Verwaltungsbauten
Neoklassizistisch
Das kirgisische Opern- und Balletttheater von dem Architekten A.Laburenko mit einem festlichen Zuschauersaal von 1000 Plätzen besteht in der Hauptfassade aus einem Achtsäulenportikus mit Giebel und Skulpturen; die dekorative Wandgestaltung verwendet kirgisische Ornamente, Vestibül und Foyer tragen Wandmalereien.
Die Hochschule für Landwirtschaft oder auch die kirgisisch-staatliche Universität zeichnen sich durch eine sechsfache Säulenreihe mit reich verzierten Kapitellen und Friesen bzw. Reliefgiebel aus, und auch die Polytechnische Fachhochschule weist neben einem reich ornamentierten Turm eine vorgestellte 4-fache Säulenreihe mit geschwungenem Giebel auf. Das Museum für Zoologie und historische Museum (1926) von A.Senkow zeigt auch Einflüsse mittelasiatischer Baukunst z.B. durch die Kuppel.
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| Polytechnische Fachhochschule |
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Das ehemalige Präsidium des Obersten Sowjets, des Architekten J.Dubow, hat diverse Umbauten erfahren, schließlich wurde 1946 eine 3. Etage für einen kleinen Sitzungssaal auf den Achtsäulenportikus aufgestockt, welche mit einem massiven Basrelief des Staatswappens der KSSR verziert war. Die Tschernyschewski-Bibliothek , 1934 von W.Nussow erstellt, beinhaltet sechzehn Lesesäle und fasst 1.500-2.000 Leser täglich (1984). Die strenge Fassade wurde ebenfalls mit Basreliefs von Schriftstellern ausgestattet, da dieses Gestein hier reichlich vorkommt.
Moderne - sowjetischer Realismus, Brutalismus
Der brutale Marmorblock des staatlich historisches Museum mit einer zehn Meter dicken Fassade ist ein extremes Beispiel aus dem sowjetischen Realismus. Das ehemals Lenin-Museum enthält es heute neben einem Stockwerk der vorsowjetischen Ära sowie einer Ebene, die dem jetzigen Präsidenten und der Unabhängigkeit gewidmet ist, auch immer noch eine Etage, die Lenin huldigt. Eine Statue von Lenin, so hoch wie die Eingangstür des Museums, steht immer noch auf dem Platz vor dem Gebäude.
Das moderne Museum für bildende Künste entstand bereits 1935 und verfügt über vier Ausstellungssäle mit einer Gesamtausstellungsfläche von 700 m². Sowohl das Russische Schauspielhaus vom Architekten A. Albanski als auch das Kirgisische Schauspielhaus verfügen über je 800 Sitzplätze, wobei im sechseckigen Zuschauersaal des Kirgisischen Schauspielhauses simultan ins Russische übersetzt wird.
Die aufwendige Außengestaltung des Lenin-Sportpalastes wurde größtenteils entfernt. Hier finden neben Wettkämpfen in Boxen, Ringen, Tennis, Handball, Volleyball und Basketball auch Konzerte sowie Theater statt. Ab Ende des 2.Weltkrieges entstehen repräsentative sowjetische Neubauten und fügen sich ideal wie in einem Freilichtmuseum in die klare Strenge des Stadtgrundrisses ein, wie z.B. der 1976 nach Plänen der Architekten l.Segal, I.Shadrin, D.Leontyer, V.Mironovich, A.Nischurin entstandene Zirkus. Er bietet bereits 3.000 klimatisierte Plätze und seine Kuppel bildet sich aus zwei riesigen Stahlbetonhalbkugeln.
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Die Philharmonie ist nach dem Entwurf eines Moskauer Architekten aufwendig mit Stuckdecken und weißen Marmorwänden, sowie Intarsienfussböden ausgestattet. In ihr befinden sich zwei Säle mit modernster Technik: ein Saal in weiss-roter Ausstattung mit 1.200 Plätzen und ein kleiner Saal mit 300 Plätzen. Die erste Orgel stammt aus der DDR, aus Ungarn kamen Tontechnik und Fernsehanlage. Im Innern des Frunse-Museums befindet sich das Geburtshaus des Revolutionärs Michail Frunse (1885-1925), Befehlshaber bei Erstürmung des Moskauer Kreml 1917 aber auch Verantwortlicher für die Tötung von 137 kirgisischen Intellektuellen 1938. Um das Geburtshaus vor dem Zerfall zu schützen, wurde 1967 dieses Museum um das Haus herum gebaut. Ein gläserner Erdgeschosssockel, darüber fensterlos 2 betonverputzte Geschosse mit Basreliefs, die Szenen aus dem Bürgerkrieg und aus dem Leben Frunses tragen beinhalten 2.000 m² Film- und Ausstellungsfläche.
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| Kino Manas |
Eines der größten Kinos ist das Ala-Too, es bietet ca. 800 Zuschauern meist amerikanische oder japanische Action-Filme, ein weiteres Kino ist das Manas, welches eine beeindruckend massive Eingangsfassade besitzt.
Der internationale Flughafen Manas zählt zu den größten in Mittelasien, seine Fassade ist länger als 300 m. Auffallend ist die äußere Verkleidung des Flughafengebäudes, die Wände, Säulen und der Sockel wurden mit kirgisischem Tuffstein, mit Marmor und Granit verkleidet, da Kirgisien sehr reich an derartigem Schmuckstein ist. Am Flughafengebäude wurden diese Vorräte erstmals derart massiv genutzt, der Komplex wurde 1980 eingeweiht.
Das sogenannte "White House" wurde 1984 als Sitz des Zentralkommitees der kommunistischen Partei gebaut und ist jetzt Sitz der kirgisischen Republik und zwar sowohl des Präsidenten als auch des Parlaments. Es besteht aus einem umlaufenden Büroriegel, in dessen Innenhof zwei große symmetrisch angeordnete Sitzungssäle angeordnet sind sowie senkrecht dazu in der mittigen Achse zwei wieder symmetrisch liegende kleinere Säle.
Eine Jurte formende Bögen aus Granit stellen das Victory Monument dar. Die Jurte, das zeltartige Haus der kirgisischen Nomaden, besteht normalerweise aus 40 Bögen. Diese besteht nur aus dreien und symbolisiert damit den Verlust innerhalb der Familien während des zweiten Weltkrieges. Das Mahnmal entstand am 40. Geburtstag des Endes vom zweiten Weltkrieg.
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