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| russisch-orthodoxe Kirche | |
Städtebauliche Entwicklung
Bishkek hat drei wesentliche Phasen der Stadtentwicklung vollzogen, die sich in die erste Phase von der Okkupation durch das russische Reich 1876 bis zur Oktoberrevolution 1917, die zweite Phase der sowjetischen Periode bis zur Unabhängigkeit 1991 und in die dritte Phase seit der Unabhängigkeit grob unterteilen lassen.
Nachdem 1877 ein russischer Generalplan für die Stadt Pishpek entworfen wurde, zwingt Russland die Kirgisen, ihr Nomadentum aufzugeben und sesshaft zu werden. Im Rahmen der Russifizierung entsteht als Pendant zur Moschee, eines der ältesten Gebäude Bishkeks von 1886, eine russisch-orthodoxe Kirche.
1926 wird Pishpek in Frunse umgenannt und zur Hauptstadt der neu gegründeten autonomen kirgisischen Republik ASSR. Um diesem Status gerecht zu werden, plant man Museen, Kulturbauten und Ministerien, welche im großzügigen schachbrettmusterartigem Stadtgrundriss frei als Solitäre inmitten von Parks angeordnet sind und Frunse den Charakter einer Art sozialistischen Idealstadt verleihen. Im Zuge der Umwandlung der Hauptstadt Kirgisiens in eines der größten Industrie-, Verwaltungs- und Kulturzentren des sowjetischen Ostens entsteht eine ganze Reihe meist neoklassizistischer Gebäude.
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