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| Lenindenkmal | |
Architektur vor 1948
An die Zeit vor 1948 erinnern nur wenige Gebäude. Das einzige nach dem Fall des Kommunismus verbleibende Denkmal Lenins (von ehemals 56) stellt eine interessante Verknüpfung sowjetisch geprägter, klarer kubischer, an den Konstruktivismus angelehnter Bauformen und nationaler turkmenischer Symbolkraft dar, in Gestalt der gefliesten traditionellen Teppichmustern.
Architektur nach 1948
Nach dem Erdbeben am 6.10.1948 wurden 50% der Gebäude zerstört und ein Drittel der Bevölkerung stirbt. Volodja Flipchenko wurde zum Chefarchitekten Ashgabats für den Wiederaufbau ernannt, um die Stadt an gleicher Stelle wieder aufzubauen.
In sowjetisch großzügiger Manier werden neue Wohngebiete außerhalb der Stadt am Fuße des Kopet-Dag errichtet, mit vier- und achtstöckigen erdbebensicheren Gebäuden. Die Bebauungsdichte ist dabei um etwa 20-30 Prozent niedriger als in der gemäßigten Zone der Sowjetunion. In großzügiger Manier werden viele Plätze, ein riesiger Zentralpark geplant, zu beiden Seiten des Karakum-Kanals wird sich ein 500m breiter grüner Schutzgürtel erheben. Eine waldähnliche Parkzone umgibt die Stadt, um sie vor der Wüste zu schützen.
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| Markthalle und Zirkus | ||
Auf gegenwärtigen Luftbildern ist das Stadtbild nach wie vor dominiert von weitläufigen Plattenbausiedlungen, in dem der größte Teil der Bevölkerung wohnt. Es gibt zwei Kategorien der sowjetischen Architektur in Ashgabat. Auf der einen Seite gibt es die Gebäude, die Elemente aus der islamischen Typologie, wie Ornament, Mosaik und Spitzbogen aufnehmen - weitgehend in den fünfziger Jahren errichtet, wie die Universität, das Theater oder das Teppichmuseum.
Die Planung wurde von Moskau unabhängig ausgeführt. Die Markthalle, der Zirkus und die Musikschule sind auf der anderen Seite Beispiele für einen unabhängig vom Ort funktionierenden internationalen Stil. Sie zeigen lesbare Strukturen aus Stahlbeton.
Die zwei ersten modernen Hotels, "Ashgabat" und "Tourist" im Zentrum sind ebenfalls repräsentativ für moderne Architektur der siebziger Jahre. Das luxuriöse Hotel "Ashgabat" ist aus Betonfertigteilen gebaut und zeigt alle typischen aus der Moderne bekannten Betonelemente und ist aufwendig mit Grünflächen, Fontänen und Skulpturen inszeniert.
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